In einer Zeit, in der SUVs 60.000 Euro kosten und Infotainment-Systeme komplexer sind als manches Flugzeug-Cockpit, fällt der Dacia Duster wohltuend aus dem Rahmen. Für ihn startet die Preisliste bei knapp 20.000 Euro – inklusive Klima und moderner Assistenzsysteme.
Das Konzept
Der neue Duster baut auf der CMF-B-Plattform des Renault-Konzerns auf. Angeboten wird er als Benziner, als Mild-Hybrid, als Vollhybrid und als Autogas-Variante (LPG). Reine Elektro-Antriebe gibt es nicht. Allradantrieb ist optional. Der Verbrauch des Vollhybriden liegt bei realistischen 5,2 Litern Super auf 100 Kilometer.
Was er im Alltag kann
Nach zwei Wochen Alltag zeigt sich: Der Duster kann fast alles, was ein VW Tiguan auch kann – nur eben günstiger und ohne den Druck, immer das Neueste zu haben. 472 Liter Kofferraum, bequem umklappbare Rückbank, 1,70 Meter Bodenfreiheit beim Allrad-Modell. Auf Feldwegen und Schotter fühlt er sich wohler als die meisten SUVs mit 20-Zoll-Felgen.
Was fehlt
Nicht alles ist perfekt. Die Materialien im Innenraum sind einfach, das Infotainment reagiert träge, und der Vollhybrid klingt bei Vollgas angestrengt. Aber: Für den Preis sind das Nebensächlichkeiten. Wer einen pragmatischen SUV sucht, der 15 Jahre halten soll, ohne pleite zu gehen, findet im Duster einen ehrlichen Partner.
Fazit
Der Dacia Duster beweist, dass Autokauf nicht teuer sein muss. Er ist das vielleicht ehrlichste Auto auf dem deutschen Markt – ohne Marketing-Mumpitz, aber mit allem, was man wirklich braucht.




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