Als Porsche 2019 den Taycan vorstellte, war die Branche skeptisch. Heute ist der Elektro-Porsche eine der erfolgreichsten Baureihen aus Zuffenhausen – und mit dem Facelift legt der Turbo S noch mal nach. Bis zu 952 PS im Overboost, 2,4 Sekunden auf 100 km/h, 320 km/h Spitze. Reichweite bis zu 630 Kilometer nach WLTP.
Beschleunigung ohne Vergleich
Launch Control eingelegt, Bremse drücken, Gas voll – und loslassen. Was dann passiert, lässt sich nicht beschreiben, nur erleben. Der Taycan Turbo S katapultiert sich mit einer Vehemenz nach vorn, die selbst erfahrene Sportwagen-Fahrer sprachlos macht. Keine Schaltpause, kein Luftholen, nur Drehmoment. Das Kuriose: Nach 20 Sekunden ist man bei 250 km/h – und spürt bis dahin keine Erschöpfung des Antriebs.
Fahrwerk und Fahrgefühl
Was den Taycan von anderen schnellen E-Autos unterscheidet, ist das Chassis. Die serienmäßige Luftfederung mit Zweikammertechnik, die Hinterachslenkung, das Torque-Vectoring – alles ist mit der Präzision abgestimmt, die man von Porsche erwartet. Der Taycan fährt wie ein Porsche, nicht wie ein Elektroauto, das zufällig schnell ist. Das Lenkgefühl ist das beste in der Klasse, das Fahrwerk schluckt Bodenwellen, ohne weich zu werden.
Laden und Alltag
Die 800-Volt-Architektur lädt an schnellen Säulen in 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Zuhause mit 11 kW über Nacht. Innen ist alles Porsche: hochwertig, aufgeräumt, mit vier Bildschirmen und einem Hauch Overengineering.
Fazit
Der Taycan Turbo S ist absurd schnell und absurd teuer. Aber er beweist, dass Elektroautos nicht nur emissionsarm, sondern auch emotional sein können. Wer das Geld hat, bekommt den vielleicht besten Sportwagen seiner Generation – ganz ohne Zylinder.




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