Wenn es um Porsche-Veredlung geht, führt an Techart kaum ein Weg vorbei. Der schwäbische Tuner aus Leonberg feiert in diesem Jahr sein 36-jähriges Bestehen und zeigt mit dem GTstreet R Tribute, warum man das Haus nach wie vor zu den besten Porsche-Veredlern Europas zählen muss.
Was Techart verändert
Technisch bleibt der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer mit zwei Turboladern erhalten – aber mit modifiziertem Motormanagement, größeren Ladeluftkühlern und einer Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung. Das Ergebnis: 710 PS und 900 Nm, 60 PS mehr als die Serie. Beschleunigung in 2,6 Sekunden, Spitze 340 km/h.
Aerodynamik
Optisch dominiert das massive Aerodynamik-Paket: neuer Frontspoiler, breitere Kotflügel aus Carbon, Dachspoiler, großer verstellbarer Heckflügel. Das alles ist nicht nur Show – der Abtrieb steigt bei Topspeed um rund 200 Kilogramm im Vergleich zur Serie. Für die Rundenzeit auf der Nordschleife ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Interieur
Innen gibt es ein Techart-Lenkrad mit Alcantara-Bezug, farbige Kontrastnähte, Carbon-Zierteile und einen Techart-Schriftzug an verschiedenen Stellen. Alles sehr dezent, sehr Porsche. Serienmäßig ist eine individuelle Konfiguration – zwei Techart-GTstreet R Tribute sind praktisch nie gleich.
Fazit
Techart liefert einen 911 Turbo, der kompromissloser ist als die Serie, aber nicht aufdringlich wirkt. Ein Auto für Kenner. Ab 325.000 Euro inklusive Basisfahrzeug – kein Schnäppchen, aber für die gebotene Qualität und Exklusivität angemessen.




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