Es gab eine Zeit, in der der M3 ein Vierzylinder war. Der erste M3, auf Basis des BMW E30, wurde 1986 vorgestellt und war das Werkzeug für den Erfolg in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Aus einer rein funktionalen Rennsport-Homologation wurde eines der ikonischsten BMW-Modelle aller Zeiten.
Was ihn besonders machte
Der E30 M3 teilte mit dem normalen E30 kaum ein Blechteil. Breitere Kotflügel, flachere Windschutzscheibe (zur besseren Aerodynamik), Heckspoiler und verändertes Front- und Heckblech. Unter der Haube saß der S14-Vierzylinder: 2,3 Liter Hubraum, vier Ventile pro Zylinder, 200 PS. Später bis zu 238 PS in der Sport-Evolution. Leergewicht: knapp über 1200 Kilogramm.
Rennsport-Erfolge
Der E30 M3 gewann in den späten 1980ern und frühen 1990ern praktisch alles, was es zu gewinnen gab: Tourenwagen-Weltmeisterschaft, Deutsche Tourenwagen Meisterschaft, European Touring Car Championship, 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Insgesamt wurden rund 17.970 Straßenmodelle gebaut – mehr als genug für die Homologation.
Preise heute
Vor zehn Jahren war ein guter E30 M3 für 50.000 Euro zu bekommen. Heute beginnen Preise bei 100.000 Euro, besondere Sondermodelle wie die Sport Evolution oder der Cecotto gehen über 200.000 Euro. Der Markt ist stabil – wer heute kauft, geht kein Risiko ein, aber auch keine große Rendite mehr.
Fazit
Der E30 M3 ist eine der wenigen Autos, die ihrem Mythos gerecht werden. Ein kompaktes, leichtes, drehfreudiges Rennwerkzeug für die Straße. Wer je einen gefahren ist, versteht die Faszination.




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