Volkswagen hat die Listenpreise für die gesamte ID-Reihe deutlich nach unten korrigiert. Je nach Modell und Ausstattung werden die Fahrzeuge zwischen 3.000 und 8.000 Euro günstiger. Der ID.3 Pure startet jetzt bei 33.330 Euro, der ID.4 bei 42.000 Euro. Es ist einer der größten Preiskorrekturen in der Geschichte des Konzerns.
Druck durch chinesische Hersteller
Hintergrund sind die anhaltend schwachen Verkaufszahlen bei E-Autos in Deutschland und Europa. Nach dem Wegfall der Umweltprämie Ende 2023 brach die Nachfrage ein, und chinesische Hersteller wie BYD, MG oder Xpeng drängen mit günstigen und gut ausgestatteten Modellen in den Markt. Volkswagen muss reagieren, um Marktanteile nicht zu verlieren.
Wer ältere Modelle hat, verliert
Für Käufer, die ihren ID in den vergangenen 12 Monaten gekauft haben, ist die Preissenkung ein harter Schlag. Der Wiederverkaufswert bricht entsprechend ein. Händler berichten von Kunden, die sich über den Wertverlust beschweren. VW hat bisher keine Kompensation für Bestandskunden angekündigt.
Neuer ID.2 für 2026
Parallel kündigt Volkswagen den kleineren ID.2 an, der 2026 auf den Markt kommen und bei rund 25.000 Euro starten soll. Damit will VW gezielt gegen den Dacia Spring und den BYD Dolphin antreten. Produktion in Spanien, Reichweite rund 450 Kilometer, Design nahe am Konzept-Fahrzeug ID.2all von 2023.
Fazit
Die Preissenkungen zeigen, wie hart der Elektroauto-Markt umkämpft ist. Für Käufer ist das eine gute Nachricht – für die Branche ein Signal, dass die Zeit der üppigen Margen vorbei ist.




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